Psalm 33: Zittrig hoffe mir uf di

Fröiet öich ab üsem Gott,
E so wie är isch gits ke zweite
Danket ihm u singet lut,
Griffet töif i öie i d Saite

Was är seit, das isch verlässlech,
Was är verspricht, hautet är i
Unrächt ärgeret ihn grässlech,
D Wäut söu vou vo Güeti si

Dür sis Wort chunt aus i ds tanze,
Ds Land u aui Ozeane
Aui Tier u aui Pflanze,
Wo sich dr Wäg dür ds Läbe bahne

Gott länkt aues i de Bahne,
Är seit „go!“, scho isch’s passiert
U Gott stoppet ds dunkle Plane,
Aus, wo fiises Züüg studiert

Doch me gseht ihm nid i d Charte,
O we me das so gärn wett
Glückwunsch, dir, we du magsch warte,
Bis är letschtlech gwunne het

Bis a d Gränzene vom Wäutau,
Är sprängt totau üses Hirni
U doch kennt är üsi Härz gnau,
wie das geit verstö mir ni

Ds Imperium, wo aues cha,
D Herrscher mit viu Macht Gäud
Chöi nid gäge gäge Gott besta
Niemer uf dr ganze Wäut

D Ouge vo Gott si nid bling,
Für die, wo hoffe, uf nes Wunger
Är kennt sini liebe Ching,
Är kennt ihre Durscht u Hunger

Nur uf ihn hofft üsi Seu
Är isch letschtlech üsi Hiuf
Är git üs a sich Ateu,
u laht üs nid la stah im Schiuf

Sogar im Tod verlahsch üs ni
Zittrig hoffe mir uf di

Bild: pixabay.com

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